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Meta Morphose

Meta Morphose

von Elke

Mein Name ist Meta.
Meta Morphose.
Ich verwandele mich von einer dicken fetten Raupe in einen wunderschönen Schmetterling. Ich bin Schönheit und Anmut. Ich bin transsexuell. Ich bin eine Frau. Ich denke, fühle und lebe als Frau. Die Verwandlung muss vollendet werden.
Ich war ein Mann. Ich will nie mehr ein Mann sein.
Papillon
C ´est ce qu´on m´appelle en français.
La langue de l´amour. L´amour fou
Qu´est ce que ça veut dire?

Die Liebe ist wunderbar in allen ihren Spielarten. Und es gibt keine guten oder schlechten Erfahrungen. Es gibt nur Erfahrungen. Du selbst ziehst die Konsequenz. Ich bin noch nicht angekommen. Aber ich bin auf dem Weg ich habe ein Ziel, ich weiß wohin. Ich habe Freunde die mich begleiten, die mir helfen, die mir Mut machen. Eines Tages werde auch ich jemand an die Hand nehmen.
Laufen muss Frau selbst.

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Da liege ich nun auf meinem Bett in meinem Schlafzimmer, ein enger Raum. Die Tür habe ich abgesperrt. Ich habe mir von meiner Mutter den Schlüssel geben lassen. Ich habe ihr gesagt, daß es jetzt Zeiten gibt, in denen ich in meinem Zimmer allein sein will, ungestört. Dafür schaute sie sehr verstört. Ich bin 14 und geil.
Ich muss es mir jetzt selbst machen. Ich streichele meine Brüste, hoffe daß sie wachsen. Mein Finger wandert zu meinem wohlgeformten Hintern, sucht, findet den Eingang. Wohlige Entspannung. Glück und etwas Hoffnung.
Ich bin 16 und das erste Mal mit einem Mädchen im Bett. Sie hat riesige Brüste, ist schlank, Afro-Frisur. Ich streichele ihre Brüste .Solche Brüste möchte ich auch haben. Es ist mein Geburtstag. Im Keller tobt die Party,80 People. Ich habe mit ihr im Dunkeln gefummelt, geknutscht, Petting gemacht, ihre vollen Brüste gefühlt. Ich habe sie gefragt ob sie meine Briefmarkensammlung sehen will. Ich habe sie nach oben geführt, die Tür abgeschlossen. Wir sind nackt. Sie hat noch nie… Sagt sie. Wir streicheln uns. Blasen tut sie nicht. Ist mir auch nicht so wichtig. Unsere Brüste berühren sich. Danach liegen wir noch zusammen. Relaxed. „Und wo ist deine Briefmarkensammlung?“, fragt sie mich. Luder. Ich küsse sie. Es wird eine lange Freundschaft.
Bis andere Kerle kommen. Die sind nicht so zimperlich wie ich.
Genau 2 Jahre später, es ist mein 18. Geburtstag. 120 Leute,500 Liter Bier, Sprit bis zum abwinken satt. Die Mädchen fahren die vollgesoffenen und abgekotzten Typen nach Hause. Das macht den Mann zum Mann: saufen bis zum Umfallen und sich dann von ´nem Mädchen nach Hause kutschieren lassen. Honi soit qui mal y pense.
Die Typen haben die gebratenen Koteletts mit Senf an die Wände gepappt. Meine Mutter weint. Sie hat sich soviel Mühe gegeben, alles schön zu machen und das Essen mit soviel Liebe zubereitet. Koteletts, Frikadellen, Salate. Alles was für ´ne geile Party wichtig ist. Ich schäme mich für diese Kerle. So will ich nicht sein. Niemals.
Ich gebe 80% der Kerle Hausverbot. Schluss. Ende. Will ich nicht mehr. Ich akzeptiere keine „Entschuldigung“.

Ich habe jetzt eine eigene Gang. Wir sind 60 Leute. Bloß weil ich dem fiesesten Schläger in der Klasse so eine gedonnert habe, daß die Glocke laut geklingelt hat. In der Pause kamen die ersten Typen zu mir: „Hey Chef, was machen wir heute?“ Ich hab jetzt Verantwortung für meine Leute. Wir lassen nichts anbrennen. Kein Schulfest ist vor uns sicher. Wir werden zu jeder Party eingeladen als Schutztruppe.
Komisches Gefühl.
Erst das Weichei, jetzt der Rocker. Die Härtesten bilden eine Elitetruppe, die „Evil Arrows“. Wir haben alle die gleiche Tätowierung.
Die, die sich das Tattoo weg machen lassen, bereuen es. Sie werden wahnsinnig, bringen sich um, oder stürzen ab. Wenn sie überleben, sind sie geächtet. Noch heute gibt es diese Bande. Wir sitzen überall, in der Verwaltung, als Geschäftsleute, Rechtsanwälte, Ärzte. Zuletzt haben mich meine Vertrauten mit meiner Partnerin eingeladen. Ich kam mir vor wie ein exotisches Tier im Zoo, das von allen bestaunt wird. Wir sind bald gegangen.
Ich will nicht wegen meiner Härte und Brutalität anerkannt werden.

Die Filme in Hard SM-Bereich für Holland, die ich mit meiner Süßen gedreht habe, waren dann zuviel für mich. Ich war der Sadist vom Dienst. Die Leute wollten immer mehr Filme mit mir. Meine Süße hab ich so verprügeln müssen, es war nicht mehr schön. Dieser wunderbare weiße Körper war schwarz und blau.
So sind Männer.
Sadisten, Schweine. Das soll ich sein? Niemals. Meine verborgenen Gefühle kennt keiner. Mit wem soll ich drüber reden? Mit meiner Liebsten, die einzige Möglichkeit. Wird sie mich verstehen? Sie ist Sklavin und Masochistin. Ich bin ihr Herr und Meister. So nennt sie mich immer: Meister.
Wieder bin ich in etwas gefangen. Aber ich war es, der sie als Dominus gesucht hat in Anzeigen. Sie hat sich gemeldet. Sie ist kein Fake. Sie hat dieses Verlangen dominiert zu werden.
Ich wollte eine Sklavin, jetzt habe ich eine.
Und soll ihr klarmachen, daß ich eine Frau bin und als Frau devot bin. Weil ich sonst an meiner eigenen Härte zerbreche.
Weil ich kaputtgehe.
Wird sie mit gehen?

 

Es war ein Schock für sie. Langsam erst begreift sie. Sie denkt erst,ich hätte sie getäuscht. Nein, ich war wirklich so. Aber ich wollte nicht so sein. Ich musste mich doch immer durchsetzen. Ich allein. Ich hatte keine älteren Brüder, die meine Feind verprügelten. Ich bin Einzelkind. Ich brauche sehr viel Liebe und Geborgenheit. Jahrelang hatte ich geglaubt ich wär schwul. Ein Irrtum,wie sich herausstellte. Ich bekam keinen einzigen Orgasmus beim Poppen mit den Kerlen.Und ich hatte 600 Nummern im Jahr,grob gerechnet. Solange ich mein Frausein nicht erkannte,war ich verkrampft. Mein ganzer Körper. Schmerzen im Nacken ohne Ende. Wer bin ich denn nun?
Vor meiner Liebsten war ich 11 Jahre mit einer Frau zusammen, in wilder Ehe. Aber wir waren wie Bruder und Schwester. Ich will nicht,daß es jetzt durch mein Coming Out wieder so wird.
Ich liebe meine Süsse,begehre sie,will sie ausschlürfen wie eine geöffnete Auster.
Und ich möchte,daß sie mich ausschlürft.
Wird sie es tun,wenn ich operiert bin?
Sie tut es bei anderen Frauen gerne,aber wird sie es bei mir können?
Oder wird sie immer meinen Penis vermissen?
Ich will ihn nicht mehr.
Er ist sehr schön unf wohlgeformt,aber schon 45 Jahre alt.
Die nächsten 45 Jahre will ich als Frau durchs Leben gehen.
Mindestens. Mit ihr.Die meisten Männer wollen einfach nur mal ne Transsexuelle poppen,wo sie sonst viel Geld für bezahlen müssten. Wenn schon ein Mann,dann nur ein Transmann. Er weiss noch aus seinem früheren Leben als Frau Dinge genauso wie ich die Transfrau aus meinem früheren Leben als Mann. Die Sensibilität ist da ganz anders,und da beide ja transsexuell sind,auch nach der OP,wissen sie voneinander sehr viel.
Sie hat mir jetzt gesagt,sie wird mich immer lieben,egal in welcher Form. Sie habe sich nicht in einen Penis verliebt. Ich bin froh,glücklich,erleichtert. Ich liebe sie,und sie liebt mich auch.
Seit 3 1/2 Jahren nehme ich jetzt Hormone. Die ersten bekam ich von einer transsexuellen Freundin. Danach vom Frauenarzt probeweise,danach vom Hausarzt oder meinen Vater. Er hilft mir sehr,mein Vater. Meine Mutter auch. Sie sind toll. Zwei richtige Engelchen. Jetzt hat er einen Herzanfall bekommen,wegen mir. Weil ich gesagt habe,daß ich mich operieren lasse.
Ich muss doch auch damit leben.
Ich muss da durch.
Es gibt keine andere Konsequenz.
Ich will es so.
Mein männliches Leben liegt hinter mir. Ich vermisse es nicht. Ich fühle und denke als Frau. Nur die Liebe von Frau zu Frau fehlt mir.
Ich bin eine Frau.
Ich bin transsexuell .
Ich bin lesbisch.
Ich bin kein Mann mehr.
Irgendwann
Irgendwann ist es Zeit zu gehen.
Irgendwann ist es Zeit zu töten
Irgendwann ist es Zeit neu anzufangen.
Irgendwann
Und was ist mit dir?
Der Schmetterling
Es war einmal eine dicke fette hässliche Raupe.
Die raupte sich durch ihr Raupenleben,raubte so manchem den letzten Nerv,meistens aber sich selbst.
Eines Tages war die dicke fette hässliche Raupe es leid. Sie wollte keine dicke fette hässliche Raupe mehr sein,Sie wollte schlank,schön und wohlgeformt sein. Dieser Wunsch wurde in ihr immer stärker und stärker.
Eines Tages,an einem schönen sonnigen Sommertag passierte es dann.
Die Raupe platzte buchstäblich. Ihr Körper bekam lauter Risse,ging in Stücke und dann lag die Raupe tot in der Gegend rum.
In der Mitte aber war etwas längliches,in das allmählich Leben kam. Es entfaltete sich ein wunderschöner schlanker schön gezeichneter Schmetterling.Zu Anfang noch leicht torkelnd,weil gerade zur Welt gekommen,erhob er sich in die Lüfte und flog davon. Er besuchte viele schöne Blüten und Gräser.
Die zerplatzte Hülle von der Raupe aber verdorrte in der Sonne zu Staub. Der Wind wirbelte ihn schliesslich durch die ganze Welt. Manchmal kreuzte so ein Raupen-Staubkorn den Weg des Schmetterlings.
Er aber wusste nicht,daß dies einst seine furchtbare Hülle gewesen war. Er erfreute sich seines Lebens.
Er ist nie gestorben,er lebt immer noch
in uns allen…..
Symbiose
Der Adler ist gelandet,
der Adler ist schon tot
er hält eine Maus in den Krallen
die sind von Mausblut ganz rot
die Maus die weiss sich zu befrein
der Adler ist gelandet
fein
der Adler ist schon tot
die Maus die lebt und denkt sich:
was für ein Idiot..
Und nachts im hellen Mondenschein
sieht man den Geisteradler fliegen
am dunklen Himmel fliegt er,ganz allein
er wird die Maus nie mehr kriegen…

Unten die Maus huscht hin und her
und freut sich des Mäuselebens so sehr.

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Bereits im Alter von 6 Jahren,ich konnte damals schon lesen,las ich mit Vorliebe Frauenzeitschriften. Meistens wenn ich mit meiner Mutter zur Friseuse ging. Meine Knabenfrisur war schnell erledigt. Die geheimnisvolle komplizierte Dauerwelle meiner Mutter hingegen tat ihrem Nameen alle Ehre an: sie dauerte und dauerte….
und in dieser Zeit las ich mich durch Für Sie,Petra,Brigitte,die Freundin,Bunte,Neue Revue und dergleichen mehr. Am meisten interessierten mich Mode,Schmuck und natürlich Frisuren. Kochrezepte liebte ich schon damals über alles.

 

Kochen war selbstverständlich Frauensache. Deshalb wohl führte mich auch auch wohl meine Mutter in die Geheimnisse der Kochkunst ein. Wie eine Hexe ihrer Tochter die Magie beibringt,so brachte mir meine Mutter das Kochen bei. Wusste sie,die mich unter Schmerzen geboren hatte und mit der ich immer noch durch eine unsichtbare Nabelschnur verbunden war und bin,schon damals mehr als ich?
40 Jahre später sollte sie gar nicht so sehr überrascht sein,mein Vater übrigens auch nicht.
Als mein Vater mal versuchte, mir „Kochen“ beizubringen,gab es prompt Ärger mit Mama. Papa wollte mir zeigen,wie man Karamelbonbons macht. Es gab eine Riesensauerei,Mamas beste Pfanne war verbrannt und Papa wurde als Kochlehrer von Mama abgesetzt. Nur sie war für meine Weiterbildung als Köchin zuständig. Sie zeigte mir wie man Suppen und Sossen macht, Frikadellen brät, einen Rehrücken spickt und Pudding macht. Sie brachte mir bei wie man Marmelade kocht ,Kompott und Säfte herstellt und in Flaschen und Einweckgläser füllt.
Mein Vater brachte mir bei wie man Pfeil und Bogen schnitzt und damit schiesst.
Mit meiner Mutter spielte ich Federball, heute neudeutsch Badminton geheissen.
Mit meinem Vater Crocket oder Minigolf.

Wenn Erntezeit war,gab es viel zu tun .Da unser „Garten“ eher eine Art kleiner Hof war und alles hergab,mussten Äpfel,Birnen,Stachel-,Brom-,Him-, und Erdbeeren sowie Gurken,Tomaten,Kartoffeln,Erbsen,Bohnen,Möhren und vieles mehr geerntet und verarbeitet werden.
Es wurde viel gekocht und eingekocht,Säfte wurden in Flaschen gefüllt und riesige Megen Kartoffeln im Keller eingelagert. Wenn Apfelernte war, sagte ich dies der Lehrerin, es gab frei,alle liefen nach Hause um Eimer zu holen und kamen dann mit der Lehrerin zur Apfelernte zu uns. Meine Mutter machte Limonade,alles kletterte in die Apfelbäume und dann hörte man aus den Apfelbäumen ein Geschmatze und sah nur baumelnde Beine in kurzen Hosen. Die Toilette wurde viel besucht,die Kombination von Äpfeln,Sonne und eiskalter Limonade tat ihre durchschlagende Wirkung.
Sonst lag ich im Sommer im Garten in meinem Indianerzelt,las Perry Rhodan,Felix,und Fix und Foxi. Mit der Micky Maus verzog ich mich unter den grossen Gummibaum draussen am Küchenfenster,aus dem meine Mutter mir Speckbutterbrote herausreichte.
Es war meine schönste Zeit.

Einer meiner besten Freunde war ein ganz lieber,guter Junge. Er lud mich zu sich nach Hause ein. Sein Vater war ein ehrenwerter Zimmermann, die Mutter kümmerte sich um den Haushalt. Mein Freund hatte vier Schwestern. Wenn wir bei ihm ankamen,setzte er sich in die Ecke und spielte mit den Puppen seiner Schwestern. Er war glücklich dabei und lud mich ein,auch mit den Puppen zu spielen. Er fand das sehr schön. Ich fand es auch schön und doch war ich irritiert. Zog er auch die Kleider seiner Schwestern an? Es war seltsam.
Ich erzählte dies alles meinen Eltern. Diese schauten sehr besorgt und befanden dann,daß dies wohl nicht der richtige Umgang für mich sei. Ich akzeptierte das,ging nicht mehr zu ihm und las weiter in meinem „Gartenlaube“-Jahrbuch. Diese Geschichten für Frauen fand ich eh viel interessanter….

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